WordPress absichern: 7 Härtungsmaßnahmen mit hohem Effekt
WordPress ist von Haus aus solide, wird aber sehr häufig angegriffen — vor allem automatisiert. Diese sieben Maßnahmen bringen ein hohes Sicherheitsniveau, ohne die Administration unnötig zu erschweren.
1. Admin nicht „admin“
Der Benutzername admin ist das erste, was Brute-Force-Skripte probieren. Ein individueller Admin-Name ist Minimum.
2. Starke, individuelle Passwörter + 2FA
Passwort-Manager verwenden, für Admins Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
3. Login-Seite schützen
Rate-Limiting auf wp-login.php, optional Umbenennen der Login-URL, xmlrpc.php blockieren, falls nicht benötigt.
4. Dateirechte
Verzeichnisse 755, Dateien 644, wp-config.php auf 640 oder 600. Schreibrechte nur dort, wo wirklich nötig.
5. DISALLOW_FILE_EDIT
In wp-config.php das Editieren von Theme- und Plugin-Dateien über das Backend deaktivieren. Dadurch kann ein kompromittierter Account nicht direkt Code ändern.
6. Weniger Plugins
Jedes Plugin ist Angriffsfläche. Veraltete oder ungenutzte Plugins vollständig entfernen — nicht nur deaktivieren.
7. Monitoring
Änderungen an Core-/Plugin-Dateien überwachen, fehlgeschlagene Logins loggen, Malware-Scanner laufen lassen. Je früher ein Angriff auffällt, desto besser.
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