Kontaktformulare und DSGVO: Unauffällig rechtssicher
Die Mehrzahl der WordPress-Websites hat ein Kontaktformular. Viele davon sind datenschutzrechtlich nicht sauber aufgesetzt. Die wichtigsten Punkte:
Datensparsamkeit
Nur die Felder abfragen, die wirklich gebraucht werden. Telefonnummer, Adresse und Geburtstag gehören bei einer einfachen Rückfrage nicht ins Formular.
Einwilligung und Zweckbindung
Klarer Hinweis, wofür die Daten verwendet werden, Link zur Datenschutzerklärung. Keine Vor-Häkchen.
Speicherdauer
Formular-Einträge in der Datenbank sollten nicht ewig liegen. Automatische Löschung nach X Monaten gehört in die Richtlinie.
Spam-Schutz ohne Tracking
Klassisches Google reCAPTCHA ist datenschutzrechtlich heikel. Alternativen: hCaptcha, Cloudflare Turnstile, Honeypot-Techniken oder einfache serverseitige Prüfungen.
Auftragsverarbeitung
Wenn das Formular an ein Drittsystem (CRM, E-Mail-Marketing) übergeben wird, braucht es einen AV-Vertrag und eine Erwähnung in der Datenschutzerklärung.
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